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ANREISE   Am 14.02.2013 brachte uns unsere Tochter Rabea zum Bahnhof nach Bückeburg. Auch unsere Freundin Kirsten erschien, um uns zu verabschieden. Um 12.11 Uhr passierte, was eigentlich immer passiert… Jürgen musste zur Toilette. Er überlegte eine halbe Minute, ob die Zeit bis zum Eintreffen des Zuges reichte oder nicht. Jürgen rannte zum Bahnhofskiosk, schrie seinem Gegenüber seine Dringlichkeit ins Gesicht. Dieser aber bestand auf seine Kosten von 50 Cent. „Ich muss aber dringend“, schrie Jürgen. „50 Cent!“ Jürgen fummelte sein Portemonaie aus der Tasche, schmiss das Geld auf den Tresen und verschwand auf die Toilette.12.13 Uhr, der Zug lief ein, Jürgen beendete in aller Hektik seinen Toilettengang und rannte mit offener Hose auf den Bahnsteig.. Als Letzter hüpfte er in den Zug und der Rest seines Leidens wurde im Zug erledigt. Die S-Bahn, die zur Bundesbahn gehört, ist mit Abstellfläche für Koffer megaschlecht ausgerüstet. Die Bahn geht offensichtlich davon aus, dass man nur mit einer Plastiktüte oder einer kleinen Handtasche reist. Für Reisende, die mit Rollkoffern reisen, ist kein Platz vorgesehen. Also stellten wir unsere Koffer in den Gang. Die nächsten 45 Minuten unterhielt Jürgen die Mitreisenden, denn immer wenn der Zug anfuhr, rollten 3 Koffer nach hinten, bremste der Zug rollten 2 große und ein kleiner Koffer nach vorne. Ging es um die Kurve, rollten die Koffer nach rechts oder links. Nun haltet aber mal 3 Koffer fest, wenn man nur 2 Arme hat. Gestresst, aber glücklich erreichten wir Hannover, eine halbe Stunde Aufenthalt und schon ging es weiter mit ICE und S-bahn zum Münchener Flughafen. Da wir auch hier Aufenthalt hatten, besuchten uns unsere Freunde Gloria und Ron am Airport. Ein knapp siebenstündiger Nachtflug brachte uns zunächst nach Dubai. Für Fliegerfans: wir flogen mit der Boing 777-300 mit Emirates. Frühmorgens erreichten wir Dubai am 15.02.2014. Dubais Flughafen zeigte sich im Lichterglanz, pompös und blitzblank sauber. An einer hohen und langen Wand floss Wasser herunter und schaffte dadurch ein relativ gutes „Raumklima“. Viel Glas, viele Spiegel, gläserne Fahrstühle und freundliche Menschen zeigten sich. Eine langwierige Passabfertigung, Angestellte im Schneidersitz auf ihren Schreibtischstühlen, arabische Ruhe und Gelassenheit. Dubai-Neuseeland 2013Unsere Unterkunft ABS Arabian Suits war relativ zentral gelegen, nicht weit vom Flughafen entfernt, um die Ecke lag Dubais Altstadt mit dem Basar. Da wir aber erst um 14 Uhr einchecken und unsere Suite beziehen konnten, verbrachten wir die Zeit im Restaurant und am Pool, wo wir vor lauter Müdigkeit einschliefen und uns natürlich sofort einen Sonnenbrand holten. Wir bezogen eine Suite von 75 qm, Schlafzimmer, Wohnzimmer, Balkon, Küche, Flur und zwei Bäder. Wir kauften etwas ein und verbrachten bei 28 Grad den Spätnachmittag im Basar. Am 16.02.2013 erwachte Jürgen mit total verquollenen Augen, die aber tagsüber etwas abschwollen. Wahrscheinlich war die Klimaanlage im Flieger schuld. Mit dem Taxi ging es nun zum Burj Al Arab und Wild Wadi. Da Petra sich aber unwohl fühlte (wahrscheinlich Sonnenstich) fuhren wir mit dem Taxi zurück zum Hotel.