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BULGARIEN   In Varma Veche, unserem letzten Ort in Rumänien, konnten wir schon die bulgarische Grenze riechen. Nach einigen Minuten Fahrzeit erreichten wir die Grenze. Zunächst mußten wir durch eine große Pfütze fahren, in der sich eine grau-braune Brühe befand. Dieses Fußbad für unseren Deutz kostete umgerechnet 5, angeblich eine Desinfektion für unser Fahrzeug. Anschließend waren 18 Straßenbenutzungsgebühr fällig. Ansonsten war die Grenzkontrolle unkompliziert und wir konnten dort sogar per Karte Geld abheben. Auf einer gut ausgebauten Straße erreichten wir gegen Abend Sozopol, eine 5000 Einwohner große Stadt, direkt am Schwarzen Meer und auf einer Felsenhalbinsel gelegen. Das kleine Örtchen beherbergt eine Fülle von attraktiven Häusern aus dem 19. Jahrhundert. Hier säumen Zypressen die mit Kopfsteinpflaster bedeckten Gassen, in der Sonne trocknen Fischernetze und unter den Dachsimsen die Fische. Es ist ein zaubehaftes Fischerdorf mit drei Stränden. Das kleine Örtchen beherbergt eine Fülle von attraktiven Häusern aus dem 19. Jahrhundert. Hier säumen Zypressen die mit Kopfsteinpflaster bedeckten Gassen, in der Sonne trocknen Fischernetze und unter den Dachsimsen die Fische. Es ist ein zaubehaftes Fischerdorf mit drei Stränden. In dem kleinen Fischerhafen fanden wir für zwei Nächte einen stadtnahen Stellplatz. Es macht Spaß durch diesen Ort zu bummeln und eines der vielen netten Restaurants aufzusuchen. Interessant sind auch die vielen, gut erhaltenen typischen Schwarzmeerhäuser, die unten aus Stein, meistens Bruchstein und oben aus Holz gebaut sind. Erfreulicher Weise gibt es in Sozopol nicht die sonst üblichen Hotelkomplexe. Ein Stellplatzwechsel ließ sich leider nicht umgehen, denn es war wieder einmal Wäsche waschen angesagt. Kurz hinter Sozopol fanden wir einen, direkt am Wasser gelegenen Platz. Zwei weitere Tage verbrachten wir hier, wobei wir den ersten Tag sehr gut beschäftigt waren. Immer noch, um es auch nochmal zu erwähnen, hatten wir herrliches Wetter, Temperaturen zwischen 35 und 40 Grad. Bei diesen idealen Voraussetzungen gönnten wir uns sogar einen Strandtag. Da unsere Straßengebühren - Vignette nur für 5 Tage Gültigkeit hatte, verließen wir Bulgarien. Es wurde noch für 0.95/ Liter Diesel die Tanks gefüllt, denn in der Türkei sollte der Sprit angeblich 1.40 kosten. Die anfänglich guten Straßen entpuppten sich nunmehr als das Schlechteste, was wir bis jetzt gefahren sind. Gnadenlos gaben die Blattfedern von unserem Deutz jedes Schlagloch an unser Kreuz weiter. Mit einem Bandscheibenvorfall läßt sich diese Strecke kaum bewältigen. Zur Kaffeezeit erreichten wir die Grenze Bulgarien - Türkei.